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Deutsche sind risikofreudig

Weltweit sind in 2019 insgesamt knapp 72,4 Mrd. Euro an Kapital für Immobilieninvestitionen vorgesehen. Diese Zahl veröffentlichte der Global Investment Intentions Survey nachdem die Angaben von 144 Großanlegern weltweit ausgewertet wurden. Dabei soll das von deutschen Investoren stammende Kapital ausschließlich in börsengelistete Anlagen investiert werden. Signifikante Wachstumspläne gibt es für Direktanlagen und Individualmandate, fast die Hälfte wollen mehr Immobilienfonds und Club-Deals zeichnen. Entgegen der Ankündigung nordamerikanischer Investoren, ihre Immobilienquote abbauen zu wollen, planen zwei Drittel der deutschen Investoren ihre Immobilienquote auszubauen. Damit liegt an weit über dem weltweiten Durchschnitt. Rund 57 Prozent deutscher Investoren bevorzugt die Risikoklasse Value-add für neue Anlagen und der Rest Core. Damit liegen die Deutschen leicht über dem weltweiten Durchschnitt und zeigen sich somit risikofreudiger als andere Investoren. Ebenso bei den begehrtesten Anlagenzielen liegt Deutschland auf dem Spitzenrang ( rund 75 Prozent), gefolgt von Großbritannien wo immerhin noch 65 Prozent der Investoren einkaufen wollen. Unverändert beliebt bei den Nutzungsarten bleibt das Büro. Dahinter folgen die Assetklassen Einzelhandel und Wohnen. Selbst Nischensegmente wie etwa Studentenwohnen und Pflege erfreuen sich hoher Beliebtheit.

Von Monika Leykam Immobilienzeitung

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