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Immobilien – Beständigkeit in einer unbeständigen Welt

Langsam aber sicher ändert sich die Lage an den Finanzmärkten weltweit. Durch Geldspritzen der Notenbanken der letzten Jahre sind die Bewertungen von Premium- Immobilien in die Höhe geschnellt. Mittlerweile ziehen die Notenbanken allmählich die

Liquidität wieder ab, wodurch der Markt für Rückschläge anfällig scheint und sich Verlustrisiken breit machen.

Auf Grund der veränderten Zentralbankpolitik werden höchstwahrscheinlich vermehrt Schwankungen an den Aktien- und Anleihemärkten auftreten, da sich die Anlieger auf die neuen verändernden finanziellen Bedingungen einstellen müssen. In Zeiten von verhaltenem Kapitalwachstum rücken Immobilien als Anlageinstrument mit ihren stabilen Erträgen weiter in den Fokus, um das eigene Portfolio vor den turbulenten Kapitalmärkten zu schützen.

Gegen Risiken absichern

Im Bereich der Premium-Immobilien sind die Renditen im Jahr 2018, vorwiegend durch die Niedrigzinspolitik, europaweit auf ein Rekordtief gefallen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass das günstige Umfeld mit moderaten Kapitalzuwächsen und niedrigen, aber stabilen Renditen noch ein bis zwei Jahre anhalten wird. Darüberhinaus sollten sich Anleger gegen zukünftige Risiken absichern. Zum einen können die Renditen hochwertiger Objekte kaum noch weiter fallen, zum anderen stehen noch Barmittel in Höhe von etwa 70 Milliarden US-Dollar bereit, um am europäischen Immobilienmarkt angelegt zu werden.

Immobilien bieten Stabilität

Immobilienanlagen können in diesem, von politischen Risiken ausgehenden, unsicheren Umfeld durch ihre Diversifizierungsvorteile und stabilen Renditen den Immobilienanlegern Schutz bieten. Da bei Immobilien im Jahr 2019 kaum noch mit großen Wertsteigerungen gerechnet werden kann, kommt der Auswahl von Objekten mit den nachhaltigsten Renditen entscheidende Bedeutung zu. Immobilienportfolios tragen mit ihrer Begrenzung der Wechselkursrisiken zum Schutz vor politischen Risiken bei, die häufig Auslöser für plötzliche Verwerfungen an den Devisenmärkten sind.

Ein möglicherweise wichtiges Kriterium bei Anlageentscheidungen dürften Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren sein. Da Gebäude rund 40 Prozent zu den globalen CO2- Emissionen beitragen, legen Unternehmer immer mehr wert auf Immobilien mit möglichst niedrigen Energieverbrauch. Neben Kosteneinsparungen spielen auch Imagegründe eine wichtige Rolle. Sorgfältig ausgewählte Immobilienanlagen dürften sich auch im Jahr 2019 als stabile Renditequelle bewähren.

Quelle: Artikel dasinvestment.com vom 18.12.18

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